Nach unserem Post zur EBS Kopenhagen, der auf großes Interesse gestoßen ist, und den Berichten, die wir von dortigen Schülern bekommen haben, habe ich nach anderen Leuten gesucht, die ebenfalls vor kurzem über uns berichteten. Es stellte sich heraus, dass auch ein Bericht zur EBS Phuket online zu finden ist. Attila Farkas führt das EBS-Leben schlechthin, indem er seit fast einem Jahr die Welt bereist. Der aus Kanada stammende Farkas berichtet über seine Reisen, die er ab dem 21. März 2013 unternahm. Im Januar dieses Jahres schaffte er es an die EBS Phuket und wir würden gern einige seiner Erlebnisse mit euch teilen (weiter unten). Klick auf seinen Namen, um den gesamten Bericht und seinen Blog zu lesen.

Zum ersten Mal bin ich auf diese Schule gestoßen, als ich auf der Suche nach einem Job in Sydney, Australien, war. Ich habe mir überlegt, wie cool es wäre, zu lernen, ein unterhaltsamer und lustiger Barkeeper zu sein, statt ein langweiliger Barkeeper, der Dir nur Dein Getränk einschenkt. So hatte ich, nachdem ich ein paar Monate im ANZ Stadium als Barkeeper gejobbt hatte, die EBS immer noch im Hinterkopf.

Ich habe beschlossen es zu wagen. Wie oft bekommt man schon die Chance, in ein weit entferntes Land zu reisen und zu lernen, ein toller Barkeeper zu werden? Nun hatte ich die Wahl zur EBS Sydney oder zur EBS Phuket zu gehen. Da ich schon in Sydney lebte und wusste, wie teuer es werden würde, habe mich entschieden nach Thailand zu gehen und etwas Neues auszuprobieren. Irgendwie habe ich schon immer den Wunsch nach Thailand zu gehen mit mir herumgetragen und somit war das eine großartige Gelegenheit, ihn in die Tat umzusetzen. Als ich schließlich am Flughafen Phuket ankam, traf ich auf 2 von meinen Mitschülern, die sich mir für diesen Monat anschließen sollten, und wir nahmen ein Taxi vom Flughafen bis zur Schule. Das war die sonderbarste Taxifahrt, die ich je erlebt habe, aber wir haben es doch irgendwie bis zur Schule geschafft!“ (Anm. d. Red.: Die EBS bietet nun für die Fahrt vom Flughafen zur Schule den firmeneigenen EBS-Van.)

„Die Schule bestand aus einem großen zehnstöckigen Gebäude. Im Erdgeschoss befanden sich ein Aufenthaltsraum und ein Klassenraum und in den Stockwerken 1 bis 9 waren nur Schlafzimmer für Schüler und Lehrer untergebracht. Im obersten Stockwerk lag ein Bar-Bereich und ein Flair-Bereich. Es war so wunderbar und einfach surreal, an einem Ort zu sein, den man nur von Fotos und aus Videos kennt. Und dann ist man endlich dort und es ist einfach unglaublich cool. Erst ging ich auf mein Zimmer, habe geduscht und mich ein bisschen ausgeruht. Danach bin ich mit einigen von meinen Klassenkameraden ausgegangen, um die Stadt zu erkunden.“

phuket buddha aerial view

„Der erste Abend war sehr lustig. Wir haben einander kennen gelernt und darüber geredet, was uns wohl in den kommenden Wochen bevorsteht. Wir haben uns alle vorgenommen, eine tolle Zeit zu haben und so viel wie möglich aus dieser Erfahrung mitzunehmen. Am ersten Tag gab es nur eine allgemeine Einführung zu der Schule: wo sich alles befindet, wie alles funktioniert und so weiter. Dann bekamen wir die Hausaufgabe auf, die ersten 5 Cocktails aus unserem Lernbuch zu lernen. Das war nicht so schwer, da es so einfache Sachen waren wie Cuba Libre, Screwdriver und so weiter. Nach dem Unterricht sind die meisten von uns an den Strand gegangen, um das tolle Wetter zu genießen. Am ersten Wochenende waren wir bereits alle miteinder befreundet und haben bis dahin alles mögliche zusammen unternommen, angefangen vom Lernen und Essen bis hin zu den Strandausflügen. Dieses Wochenende war nun das erste, an dem wir zusammen ausgehen und feiern konnten. Wir sind zu der Bangla Road gegangen. Wenn Du die Bangla kennst, weißt Du, was ich meine. Wie soll ich die Bangla Road nur beschreiben… Es ist hauptsächlich eine große Straße mit 3 Dingen: Bars, Nachtclubs und Stripperinnen. Zu den weiteren Dingen komme ich noch später. Die Drinks kosten so gut wie nichts – der teuerste Drink ist für etwa 400 Baht zu haben, was so um die 5 bis 6 Dollar sind, und wird in einem kleinen Eimer gereicht. Ich bin rund um den Globus gereist und habe schon überall gefeiert, aber die Bangla Road setzt noch einen drauf. Es liegt nicht daran, dass dort die besten Nachtclubs sind, sondern an der authentischen Atmosphäre und an den Menschen, die einfach nur feiern wollen.“

„Zurück zur Geschichte. Wir waren also um 21 Uhr da und es war schon viel los. Wir bekamen unsere Drinks und fingen um 2 Uhr morgens an zu tanzen. Ein paar von uns gingen an den Strand und sind dort einfach eingeschlafen. Dann kehrten wir zurück in die Schule und gingen ins Bett. Am nächsten Tag war ich einer der ersten im Aufenthaltsraum und es war lustig zu sehen, wie die Leute einer nach dem anderen herunterkamen. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, uns vom Freitagabend zu erholen. Dann sind wir in der Nacht nochmal ausgegangen, hehe… Keiner von uns war wirklich auf das Monster Bangla Road vorbereitet, aber in den kommenden Wochen sollten wir es erobern können. An den Schultagen sind die meisten von uns im Haus geblieben und haben die ganze Nacht hindurch gelernt. Manchmal haben wir auch Filme geschaut oder Spiele gespielt, aber viele von uns lernten bis in die frühen Morgenstunden. Der Unterricht hat immer Spaß gemacht und die Lehrer kannten sich aus, so dass sie es uns leicht machten, aber als wir Vorlesungen hatten, zog es sich einfach in die Länge und alles was wir wollten, war an den Strand zu gehen, hehe.“

„Unser Schultag fing um 9 Uhr an und ging bis 15 oder 16 Uhr. An den meisten Tagen hatten wir noch etwas vor, wie den Big Buddha zu sehen, eine Dschungel-Tour auf Elefanten zu unternehmen oder einfach mal am Pool zu entspannen. Einer der Gründe für mich zur EBS zu gehen, war es, Flair-Tricks zu lernen. Es war toll, sich das Flaschenwerfen anzueignen und ich nutze heute immer noch viel von dem, was ich damals gelernt habe, wobei ich mir noch ein paar Tricks angeeignet habe. Am Anfang ist es eines der schwersten Dinge, die man lernt. Glaub mir, Deine Hände werden am Anfang leiden und Du schneidest Dich zu Beginn öfter mal, aber box Dich durch und dann hast Du den Dreh raus. Wenn Du Deinen ersten Handstall schaffst, bist Du so begeistert, dass Du unbedingt weitermachen willst. Als wir dort waren, sind wir zur Insel Phi Phi gefahren. Der Ausflug hat nur 2 Tage gedauert, war aber total klasse. Die Insel Phi Phi hat kristallklares Wasser und beim Schwimmen habe ich viele tropische Fische gesehen und sogar einen Stachelrochen unter mir. Das Nachtleben auf Phi Phi war toll und die Beach Partys der Wahnsinn. Der Ausflug nach Phi Phi war definitiv einer der vielen Höhepunkte.“

„Phuket ist der verrückteste Ort, an dem ich je gewesen bin. Ich dachte, Amsterdam sei verrückt, aber in Amsterdam kann man ja mit seiner Mutter feiern gehen. Die Bangla Road in Phuket ist der wahnsinnigste und der lustigste Fleck, den ich je gesehen habe… Du triffst neue Leute, Du lernst jede Menge neue Freunde kennen und Du hast eine großartige Zeit. Der Besuch der EBS Phuket gehört zu den größten Abenteuern, die ich jemals erlebt habe. Ich hatte einen Wahnsinnsspaß und ich wette, dass jeder, der dorthin fährt, ebenso viel Spaß haben wird. Hier ist ein Video von meinen Flairing-Tricks, viel Vergnügen!“